Die Geschichte des Hauses Henriot beginnt im Jahr 1808, als Apollonie Henriot, eine junge Witwe mit außergewöhnlicher Intuition und einer tiefen Verbundenheit zu ihrem Land, beschließt, ihr eigenes Champagnerhaus zu gründen. In einer Zeit, in der die Welt des Schaumweins noch in den Kinderschuhen steckt, ist sie eine der wenigen Frauen, die einen Weinbaubetrieb leiten. Apollonie stammt aus einer Familie von Winzern aus der Montagne de Reims und kennt die Terroirs ihrer Familie wie ihre Westentasche. Sie erkennt bereits das außergewöhnliche Potenzial des Chardonnay, einer Rebsorte, die damals weniger im Vordergrund stand als die Pinot-Sorten
Über Generationen hinweg setzt die Familie Henriot dieses Ziel fort. Die Nachfolger von Apollonie stärken den Ruf des Hauses, insbesondere im 19. Jahrhundert, als die Weine der Familie Henriot an den europäischen Höfen, vor allem in Holland und Österreich, sehr begehrt sind. Das wachsende Ansehen zieht die Aufmerksamkeit großer Adelsfamilien auf sich, und die Cuvées von Henriot erlangen in vornehmen Kreisen große Anerkennung. Trotz Kriegen, Krisen im Weinbau und tiefgreifenden Veränderungen in den Weinbergen der Champagne bleibt das Haus fest in unabhängiger Hand. Auch heute noch bewahrt es seine familiäre Identität.
Diese Kontinuität ermöglicht es Henriot, eine konstante Leitlinie beizubehalten: die Suche nach Champagnern, die Eleganz, Frische und Präzision verkörpern und dem ursprünglichen Stil treu bleiben.


