Die duftenden Rotweine dieser edlen Traube sind ausgezeichnete Essens-Begleiter: Einfacher Pinot Noir schmeckt nach Erdbeberen, Himbeeren und Kirschen, bei besserer Qualität kommen Gewürz und auch erdige an Wild und Unterholz erinnernde Noten. Guter Pinot Noir ist sanft und samtig in seiner Struktur und fasziniert mit verführerischer Duftigkeit, die nach fünf bis zehn Jahren erstaunlich komplex wirken kann.
Burgund, Champagne, Elsass, Loire, Jura, Savoyen
Deutschland, Vereinigte Staaten, Italien, Neuseeland, Australien, Chile, Schweiz, Ungarn, Österreich, Südafrika
Oft sortenrein gekeltert ist er meist lebhaft, leicht und ein bisschen tanninhaltig. Er hat ein breites Aromenspektrum: charakteristische Noten von Kirschlikör und schwarzen Kirschen. Oft bietet er ein raffiniertes Bouquet aus roten Beeren, Trockenfrüchten, Unterholz und Gewürzen, manchmal mit Kakaonoten, wenn er im Fass ausgebaut wurde. Sehr köstlich, schon in seiner Jugend trinkbar (Internationale Weine aus kühlen Lagen). In warmen Klimazonen (Australien, Chile) verdient er einige Jahre Reifezeit. Die Premiers Crus und Grands Crus zeichnen sich durch große Eleganz aus und gewinnen mit zunehmendem Alter an Komplexität.
Er verleiht Schaumweinen Kraft und Körper. Aus ihm entstehen weiße oder roséfarbene Crémants von großer Eleganz.
Champagner: Der Pinot Noir wird als Weißwein gekeltert (durch direkte Pressung) und ergänzt den Chardonnay (Frische, Eleganz) und den Pinot Meunier (Geschmeidigkeit und Aromen) im Verschnitt von Champagner harmonisch.
Seltener sind Roséweine aus Pinot Noir, die oft blass, lebhaft und frisch sind. Sie werden wegen ihrer Leichtigkeit und ihrer köstlichen Note geschätzt. Man findet sie im Burgund, im Elsass und in der Region Centre-Loire (Sancerre), obwohl in diesen Regionen Roséweine eher selten sind
Wurstwaren, Fleisch vom Grill, Thunfisch
Als gereifter Wein: mild gewürzte Fleischgerichte (Boeuf Bourguignon, Fleischeintopf oder Ragout, Coq au vin, Wildragout: Kleinwild, Federwild, aber auch Reh...)
Pilze: Steinpilze
Käse: Reblochon, Morbier, Saint-Nectaire
Wurstwaren: Räucherwurst, Schinken (Mangalitza, Pata Negra und gekochter Schinken), Pastete und Rillettes
BBQ: Weißes Fleisch, Fisch
Herzhafte Kuchen: Quiches, Thunfischkuchen, Pizza, Flammkuchen
Käsesoufflé
Gefüllte Teigtaschen
Crémant und Champagner am besten zum Aperitif
Die vollmundigen und kräftigsten Champagner passen hervorragend zu Geflügel oder feinen Fischsorten (Zander, Forelle, Seehecht...) sowie zu Krustentieren (Krabben, Seespinnen, Kaisergranat)
Käse: Brie und Hartkäse (Comté, Gruyère, Emmentaler, Beaufort...)
Der Pinot Noir, ein wahres Aushängeschild der Weinbauregion Burgund, ist eine sehr alte Rebsorte. Seine Ursprünge reichen angeblich bis zur Ankunft der Römer in Gallien zurück. Diese sollen aus den in den Wäldern vorkommenden Wildreben Rebstöcke ausgewählt und gepflanzt haben, wodurch der Vorläufer des Pinot Noir entstand. Diese Rebsorte wird erstmals 1375 unter dem Namen Pinot Noir oder Plant Fin schriftlich erwähnt.
Im Mittelalter trugen die Kluniazenserklöster zur Qualitätsverbesserung des Pinot Noir und zu seiner Verbreitung in den burgundischen Weinbergen bei. Im Jahr 1395 verbot der Herzog von Burgund, Philipp II. der Kühne, den Anbau von Gamay, der damals für die Herstellung von Weinen für den täglichen Gebrauch verwendet wurde. Er bevorzugte somit den Pinot Noir, der viel feiner und komplexer ist als andere Rebsorten. Im Laufe der Zeit breitete sich der Anbau dieser Rebsorte in andere französische Regionen und später in andere europäische Länder aus.
Da der Pinot Noir im Laufe seiner Verbreitung mit anderen Rebsorten gekreuzt wurde, ist er der Ursprung der großen Familie der Noiriens. Aus dieser Rebsorte gingen mehrere Ableger hervor, wie beispielsweise der Gamay, der Aligoté, der Chardonnay oder auch der Melon de Bourgogne.
Die Pinot-Noir-Reben weisen am Anfang grüne oder gelbe Blätter auf, die mit der Zeit dunkelgrün werden. Die Blätter sind in drei oder fünf Lappen unterteilt und an den Enden gezackt. Diese Rebsorte ist an ihren kleinen, kompakten Trauben zu erkennen. Die kompakte Form der Trauben, die an einen Tannenzapfen erinnert, hat ihr übrigens ihren Namen gegeben.
Die kleinen, leicht eiförmigen oder kugelförmigen Beeren sind von einer feinen, zarten, mit Bereiung bedeckten Schale umhüllt. Sie weisen eine intensive Farbe auf, die von bläulich-schwarzen oder dunkelvioletten Reflexen durchzogen ist. Diese Rebsorte bringt Beeren mit süßem, farblosem Fruchtfleisch hervor. Durch die Mazeration, bei der die Schalen mit den zunächst farblosen Tropfen in Kontakt kommen, erhält dieser eine schöne rote Farbe.
Obwohl der Pinot Noir die Grundlage für einige der besten Weine der Welt ist, bleibt er dennoch eine launische und anspruchsvolle Rebsorte. Diese schwer anzubauende und empfindliche Sorte erfordert geringe Erträge, um reichhaltige Beeren zu produzieren. Sie zeichnet sich zudem durch eine geringe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Graufäule aus. Diese relativ früh reifende Rebsorte verfügt über genügend Wuchskraft, um strengen Kälten standzuhalten. Da sich der Pinot Noir in einem nördlichen Klima besser entfaltet, wird er in Terroirs mit warmem Klima selten angebaut. Um ihre Säure sowie ihre Vielfalt und ihre aromatische Frische zu bewahren, müssen die Beeren langsam und schrittweise reifen. Eine Überreife beeinträchtigt nämlich den Ausdruck dieser Rebsorte.
Der Pinot Noir bevorzugt besonders kalkhaltige Böden.
Der Pinot Noir reagiert besonders empfindich auf das Terroir und zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, dieses meisterhaft zu transportieren und all seine Nuancen treffend und präzise zum Ausdruck zu bringen. In Verbindung mit dem Know-how der Winzer entsteht aus dieser Eigenschaft, die Essenz der Terroirs wiederzugeben, eine Vielzahl vonunterschiedlichen Stilen. Je nach Herkunftsterroir bringt diese Rebsorte Weine hervor, die Merkmale von Eleganz und Finesse aufweisen, oder dichtere und vollmundigere Weine.
Je nach Anbaugebiet entfaltet der Pinot Noir mehr oder weniger intensive Aromen von roten Früchten wie Himbeere, Erdbeere oder Kirsche. Mit zunehmendem Reife verleiht diese Rebsorte den Weinen Nuancen von Kirsch, kandierten Früchten, Zimt und würzigen Noten. Der Pinot Noir offenbart mit der Zeit auch animalische Noten, Noten von Unterholz und Pilzen.
In der Weinbauregion Burgund sind die kalkhaltigen Böden fü seine ausgeprägte Mineralität verantwortlich. In kühlen Lagen bewahrt der Pinot Noir die natürliche Säure der Trauben.
Aus der Pinot Noir-Traube lassen sich verschiedene Weinstile keltern. Obwohl die Rebe hauptsächlich für stillen Rotwein verwendet wird, findet sich diese rote Rebsorte auch in trockenen Roséweinen wieder, denen sie aromatische Tiefe verleiht. In verschiedenen Weinbaugebieten wird die Pinot Noir auch zur Herstellung von Weiß- und Rosé-Schaumweinen wie Champagner oder Crémants verwendet. Schließlich kann diese Rebsorte, wenn sie als Weißwein gekeltert wird, einen Weißwein wie den Crémant de Bourgogne Blanc de Noirs hervorbringen.
Je nach Weinbaugebiet wird der Pinot Noir auf unterschiedliche Weise gekeltert. Bei der Herstellung von stillen Weinen wird diese Rebsorte oft als sortenreiner Wein gekeltert.
Als Hauptrebsorte der Region ist der Pinot Noir die einzige Rebsorte der meisten Rotweine aus dem Burgund. Diese Sorte gedeiht hervorragend auf den außergewöhnlichen Böden dieser Region und bringt die typischen Eigenschaften dieses Terroirs perfekt zum Ausdruck. Die Weine aus dem Burgund weisen jedoch einige Ausnahmen auf. Dies gilt beispielsweise für die Rotweine der regionalen AOC Coteaux Bourguignons, in denen der Pinot Noir mit der Rebsorte Gamay verschnitten werden darf. Im Auxerrois produziert die AOC Irancy einen kräftigen Rotwein aus dieser Rebsorte, der manchmal mit einer lokalen, rustikalen Rebsorte namens César verschnitten wird. Im Elsass wird der Pinot Noir ebenfalls hauptsächlich sortenrein verwendet, um Weine mit einer dunkelroten Robe zu erzeugen. Unter den AOCs Sancerre und Menetou-Salon im Loiretal wird der Pinot Noir ebenfalls sortenrein gekeltert.
Der Pinot Noir ist auch häufig Bestandteil eines Verschnitts für die Herstellung von Schaumweinen. Unter der AOC Champagne kann er mit Pinot Meunier und Chardonnay verschnitten werden. Der Pinot Noir ist eine der Rebsorten, die in den Verschnitt von Crémants einfließen: Crémant de Bourgogne, Crémant d’Alsace, Crémant du Jura, Crémant de Loire oder auch Crémant de Limoux.
Der Pinot Noir, der seinen Ursprung in Burgund hat, wird heute auch in anderen großen Weinbaugebieten sowohl in Frankreich als auch im Ausland angebaut.
In Frankreich werden die meisten Pinot-Noir-Reben vor allem im Nordosten angebaut. Diese rote Rebsorte ist besonders im Burgund verbreitet. Allein ihr Name weckt Assoziationen zu außergewöhnlichen Appellationen wie Nuits-Saint-Georges, Gevrey-Chambertin, Chambolle-Musigny, Pommard, Chambertin oder auch Romanée-Conti.
So unwiderstehlich wie der Pinot Noir im Burgund ist, so unwiderstehlich ist er auch in der Champagne. Er ist übrigens die dominierende Rebsorte an der Côte des Bar und der Montagne de Reims. Der Pinot Noir hat sich auch im Elsass durchgesetzt, wo er die einzige zugelassene rote Rebsorte ist. Diese Sorte ist der Ursprung der AOC Alsace Pinot Noir, dem einzigen Rotwein der Region. Der Pinot Noir verleiht ihm eine schöne Persönlichkeit, die zugleich fruchtig und vollmundig ist.
Der Pinot Noir ist auch im Centre-Loire in den Anbaugebieten der Appellationen Sancerre, Menetou-Salon, Reuilly oder Châteaumeillant zu finden. Diese Rebsorte wird auch im Weinbaugebiet Jura angebaut, wo sie hauptsächlich verschnitten verwendet wird.
Der Pinot Noir ist eine international bekannte Rebsorte, die auch andere europäische Länder erobert hat, insbesondere Deutschland. Tatsächlich ist sie die am weitesten verbreitete rote Rebsorte in diesem Weinland. Der Pinot Noir, auf Deutsch auch Spätburgunder genannt, ergibt oft einen vollmundigen und fruchtigen Wein, der von einer kurzen Reifung in Eichenfässern profitiert. Diese Rebsorte wird in verschiedenen Regionen angebaut, vor allem in Baden, Rheinhessen und der Pfalz.
Auch der Pinot Noir erfreut sich in Amerika mit Sicherheit großer Beliebtheit. Während er in Kalifornien neben dem Chardonnay angebaut wird, vor allem im Sonoma-Tal und in Santa Barbara, ist diese Rebsorte vor allem in Oregon vertreten. Dieser US-Bundesstaat, der auch als „Burgund Amerikas“ bezeichnet wird, verfügt über ein kühles Klima, das der Entfaltung des Pinot Noir förderlich ist. Die vulkanischen Böden dieser Region verleihen ihm Noten von roten Früchten, Blumen und frischen Kräutern.
In Australien wurde die Entwicklung des Weinbaus durch die Besiedlung durch die Europäer begünstigt. Pinot Noir wird hauptsächlich in den Regionen des Bundesstaates Victoria angebaut, wo die Höhenlage und die Meeresbrise zu einem kühlen Klima beitragen. Neuseeland ist das einzige Land der Neuen Welt, das Weine hervorbringt, die mit denen aus dem Burgund mithalten können. Neuseeländische Pinot-Noir-Weine sind weniger säuerlich, dafür aber vollmundiger und fruchtiger als die Weine aus dem Burgund. Diese guten Tropfen weisen in der Nase manchmal würzige Noten auf, die sich harmonisch mit der Palette roter Früchte des Pinot Noir vermischen. In Neuseeland werden Pinot-Noir-Reben vor allem in den Regionen Central Otago und Marlborough angebaut.
Der Anbau von Pinot Noir hat sich auch in anderen Weinbauländern durchgesetzt, insbesondere in Argentinien, Chile, Südafrika und Moldawien.
Als Land der großen Weine bringt das Burgund außergewöhnliche Rotweine aus Pinot Noir hervor, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen. Diese Rebsorte gedeiht besonders gut auf den Kalkböden der Region – von den Entroque-Kalken des Bajociums in Gevrey-Chambertin bis hin zu den oberjurassischen Kalksteinen in Givry.
Für die meisten Rotsorten gilt das nördliche burgundische Klima als riskant – für den Pinot Noir hingegen ist es ein Segen. Der lange, späte Vegetationszyklus dieser fast ausschließlich für burgundische Rotweine verwendeten Rebsorte harmoniert hervorragend mit dem lokalen Klima und sorgt für eine langsame, gleichmäßige Reife. Genau daraus entsteht der aromatische Reichtum und die Feinheit der Tannine, die den Ruf der großen burgundischen Rotweine begründen.
Die Côte de Nuits ist das eigentliche Paradies des Pinot Noir. Hier entstehen die meisten Grands Crus des Burgunds – Chambertin, Chambertin Clos de Bèze, Chapelle-Chambertin, Clos Saint-Denis, Clos de Vougeot, La Romanée, Romanée-Conti oder Musigny. Weine, von denen Rotweinliebhaber auf der ganzen Welt träumen! Der Pinot Noir bringt aber auch unter Villages-Appellationen hervorragende Weine hervor, von denen einige als Premier Cru klassifiziert sind – wie Gevrey-Chambertin, Nuits-Saint-Georges, Vosne-Romanée oder Vougeot.
Die Hautes Côtes de Nuits, die zusammen mit den Hautes Côtes de Beaune ein langes Plateau von Dijon bis zu den Maranges bilden, sind bekannt für ihre kraftvollen und charakterstarken Pinot-Noir-Weine – vollmundige Rotweine mit tiefem Purpur- oder Rubinrot.
In der Côte Chalonnaise verleiht der Pinot Noir den Rotweinen aus Givry, Mercurey oder Rully Charakter und Lebendigkeit.
Auch auf den gut drainierten Kalksteinböden der Côte de Beaune fühlt sich der Pinot Noir ausgesprochen wohl. Je nach Terroir entstehen hier Weine mit ganz unterschiedlichem Charakter. Zu den bekanntesten Appellationen der Region zählt die AOC Pommard mit farbkräftigen, festen und ausdrucksstarken Pinot Noirs. Die AOC Volnay wiederum steht für außergewöhnliche Rotweine, die oft als die feinsten, elegantesten und geschmeidigsten der gesamten Côte de Beaune gelten.
Im Auxerrois schätzt der Pinot Noir das kalkgeprägte Terroir der kontrollierten Herkunftsbezeichnung Irancy, wo er robuste und lagerfähige Rotweine von sehr guter Qualität hervorbringt.
Als nördlichste Weinregion Frankreichs offenbart die Champagne eine ganz andere Seite des Pinot Noir. Mit einem Anteil von rund 40 % an der Gesamtanbaufläche bringt diese Rebsorte den Champagner-Weinen Körper, Struktur und Kraft.
Neben seiner weinigen Tiefe schenkt der Pinot Noir diesen Schaumweinen feine, elegante Aromen von roten und schwarzen Früchten. Er entwickelt außerdem Noten von gelbfleischigem und weißem Obst, Zitrusfrüchten, zarte Blütenaromen und bisweilen einen Hauch von Gewürzen. In großen Jahrgängen ist die Fülle des Pinot Noir ein verlässliches Zeichen für ein hohes Reifepotenzial. Er kann alleine vinifiziert, mit Pinot Meunier kombiniert oder ganz klassisch als Cuvée mit Chardonnay und Pinot Meunier verschnitten werden.
Als sortenreiner Wein entfaltet der Pinot Noir seine ganze Ausdruckskraft – und genau so lässt er sich am besten entdecken. Mit seinem vielfältigen Charakter begleitet er eine breite Palette an Gerichten.
Dank seiner feinen Textur und fruchtigen Aromen harmoniert dieser edle Burgunder hervorragend mit zartem weißem Fleisch und Geflügel – etwa einem Hähnchen oder Kaninchen auf Jägerart oder einem geschmorten Schweinenacken. Diese elegant vinifizierten Weine passen auch wunderbar zu Schmorgerichten wie einem Lamm oder einem Kalbsgeschnetzelten. Tanninärmere Pinot Noirs wiederum ergänzen Gegrilltes auf überraschend harmonische Weise und betonen das rauchige Aroma von BBQ-Fleisch.
Weine mit kräftigeren Tanninen sind dagegen ideale Begleiter zu rotem Fleisch, am besten blutig gebraten – vor allem in ihrer Jugend. Mit zunehmendem Alter entfalten diese Pinot Noirs ihr volles Potenzial neben Fleischgerichten mit Rotweinsoße oder feinem Federwild.
Obwohl Pinot Noir stets feingliedrig und elegant bleibt, können manche Exemplare durchaus mehr Dichte zeigen. Junge, kräftigere Vertreter harmonieren gut mit Innereien und geschmackvollem rotem Fleisch. Mit der Zeit entwickeln sie eine besondere Affinität zu delikaten Zubereitungen wie Kalbsbries. Ältere Pinot Noirs schließlich, die Aromen von Trockenfrüchten, Leder und feuchtem Waldboden entwickeln, begleiten Wild mit nicht zu intensivem Eigengeschmack auf vollendete Weise.
Pour apprécier pleinement les qualités gustatives d’un vin issu de Pinot Noir, certaines précautions en matière de service doivent être respectées.
La température de service du Pinot Noir dépend du type de vin. Pour dévoiler tous leurs potentiels gustatifs, les vins rouges issus de ce cépage se servent à température ambiante, idéalement entre 12°C et 16°C. Vinifié en monocépage rosé, le Pinot Noir s’apprécie entre 10°C et 12°C.
En vin rouge, le Pinot Noir se sert idéalement dans un verre à Bourgogne. Avec son calice plus bombé, ce type de verre permet de tourner facilement le vin pour ouvrir le bouquet aromatique. Son ouverture assez refermée permet de mieux concentrer les arômes et de moins aérer le vin de Pinot Noir, laissant ainsi le fruit se révéler pleinement.
Le potentiel de garde du Pinot Noir varie principalement de son terroir d’origine, de la qualité des vignes, mais aussi du type d’élevage. Élevé en cuve inox, ce cépage libère des notes fruitées et légères. Ce type de vin se boit idéalement dans les 3 à 5 ans après son millésime de naissance. En revanche, les vins issus de vieilles vignes provenant d’un terroir qualitatif et élevés en fûts de chêne peuvent être conservés pendant 20 ans, voire plus.
Déterminer précisément quels sont les meilleurs vins de Pinot Noir à choisir n’est pas évident, puisque cela dépend avant tout des goûts personnels. Pour sélectionner un vin issu de ce cépage, différents critères doivent être pris en compte : la région de provenance, le type de vin (vin rouge, rosé ou effervescent) ou le profil (fruité, épicé, floral, minéral, puissant ou souple). Le choix d’un vin à base de Pinot Noir peut se faire selon que vous prévoyez de boire la cuvée dans l’immédiat ou de le conserver en cave, mais aussi en fonction de l’occasion de dégustation. Le budget constitue également un critère à considérer.
Le prix d’une bouteille de Pinot Noir varie sensiblement en fonction de nombreux facteurs : la région viticole, l’appellation, le domaine, le millésime, les récompenses reçues par le vin ou encore le format de la bouteille. Sur Vinatis, les vins issus de Pinot Noir sont disponibles dans une fourchette de 4 à plus de 1 200 euros. Il y en a pour tous les budgets !
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