Der Weinberg von Crozes-Hermitage hat seine Wurzeln in der Antike. Lange bevor der internationale Ruhm diese Hanglagen des nördlichen Rhône-Tals krönte, kultivierten die Allobrogen hier die ersten Reben. Von den Römern und später von Mönchen weiterentwickelt, sah sich der Weinberg verschiedenen Ereignissen gegenüber, die seine Entwicklung hemmten: Reblauskrise, Erster Weltkrieg oder Weinbaukrise. Die Gründung der Gewerkschaft der Winzer des Kantons Tain-l’Hermitage im Jahr 1927 und der Winzergenossenschaft von Tain-l’Hermitage im Jahr 1933 gaben dem Weinbau neuen Aufschwung.
Die Appellation d’Origine Contrôlée Crozes-Hermitage wurde offiziell 1937 anerkannt und besiegelte dieses jahrhundertealte Erbe in einem regulierten Rahmen. Das ursprüngliche Dekret betraf jedoch nur das gleichnamige Dorf. 1952 wurde das Anbaugebiet auf 10 weitere Gemeinden erweitert: Serves-sur-Rhône, Érome, Larnage, Gervans, Mercurol, Tain-l’Hermitage, La Roche-de-Glun, Beaumont-Monteux, Chanos-Curson und Pont-de-l’Isère.


