Burgunderwein, das sind Chardonnay und Pinot Noir aus dem französischen Burgund. Die "Bourgogne" ist für Weinliebhaber mit höchstem Weingenuss verbunden. Burgunder sind äußerst vielfältig, der berühmte Chardonnay, Chablis und noch berühmter ist die Weinregion, für ihren Spätburgunder auch Pinot noir genannt - erlesener französischer Rotwein. Entdecken Sie Meursault, Montrachet, Côte de Beaune, ... beste Weine aus Burgund.
Wein aus Bourgogne - Burgunderwein
Unsere Selektion der grossen Weine: Grands Vins et Grands Crus
Die Weinanbau Burgund oder französisch Bourgogne ist sehr vielfältig und verfügt über etliche Appellationen an unterschiedlichsten Lagen. Allgemein unterteilt man in 6 Teilbereiche im Burgund: Chablis, Cote d'Auxerre, Cotes de Beaune, Cote Chalonnaise, Cote d'Or und Cote de Nuits. Außerdem werden alle Burgunder in ein 6-stufiges Klassifikationssystem eingeteilt mit Grand Cru als höchster Bewertung, gefolgt von Premier Cru. Seit im 19. Jahrhundert ein beträchtlicher Teil der Bestände durch die Reblaus zerstört wurde, wird im Burgund grossert Wert auf Qualität und Erhaltung gelegt. Und das schmeckt man. Die Bourgogne zieht magisch an, Kenner und Liebhaber können nicht widerstehen.
Côte de Beaune
Aloxe-Corton
Auxey-Duresses
Bâtard-Montrachet
Beaune
Beaune Premier Cru
Charlemagne
Chassagne-Montrachet
Chassagne-Montrachet Premier Cru
Chorey-lès-Beaune
Corton
Corton-Charlemagne
Côte de Beaune
Côte de Beaune-Villages
Hautes Côtes de Beaune
Ladoix
Maranges
Meursault
Meursault Premier Cru
Monthélie
Pernand-Vergelesses
Pommard
Pommard Premier Cru
Puligny-Montrachet
Puligny-Montrachet Premier Cru
Saint-Aubin
Saint-Romain
Santenay
Santenay Premier Cru
Savigny-Lès-Beaune
Volnay
Volnay Premier Cru
Côte de Nuits
Bonnes-Mares
Chambertin
Chambertin Clos de Bèze
Chambolle-Musigny
Chapelle-Chambertin
Charmes-Chambertin
Clos de Vougeot Grand Cru
Clos de la Roche
Clos de Tart
Clos des Lambrays
Clos Saint Denis
Côte de Nuits-Villages
Echézaux
Fixin
Gevrey-Chambertin
Grand Echézaux
Hautes Côtes de Nuits
La Romanée
Marsannay
Morey-Saint-Denis
Musigny
Nuits-Saint-Georges
Romanée-Conti
Romanée-Saint Vivant
Vosne-Romanée
Vougeot
Vougeot Premier Cru
Le Chablisien
Chablis
Chablis Premier Cru
Chablis Grand Cru
Irancy
Petit-Chablis
Saint-Bris
Maconnais
Mâcon
Pouilly-Fuissé
Pouilly-Fuissé Premier Cru
Pouilly-Loché
Pouilly-Vinzelles
Saint-Véran
Viré-Clessé
Côte Chalonnaise
Bourgogne-Côte-Chalonnaise
Bouzeron
Givry
Mercurey
Mercurey Premier Cru
Montagny
Rully
Regionale Appellationen
Bourgogne
Bourgogne-Aligoté
Bourgogne-Côte d'Or
Coteaux-Bourguignons
Crémant de Bourgogne
Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Winzern aus dem Burgund zusammen
Burgund zählt zu den ältesten und renommiertesten Weinbaugebieten Frankreichs. Was die Weine dieser Region sofort erkennbar macht: Sie entstehen überwiegend aus einer einzigen Rebsorte – ein Prinzip, das dem Terroir die Bühne überlässt und es mit aller Präzision sprechen lässt.
Die Weinberge Burgunds sind in eine Vielzahl kleiner Parzellen unterteilt, die sogenannten Klimata. Jedes Klima besitzt seinen eigenen Boden, seine eigene Exposition, sein eigenes Mikroklima. Manchmal reichen wenige Meter, um den Charakter eines Weins grundlegend zu verändern. Genau das macht Burgund so faszinierend – und so schwer zu fassen.
Um sich in dieser Vielfalt zurechtzufinden, gibt es eine klare Klassifikation:
Dass Burgund diese Stellung in der Weinwelt überhaupt erreicht hat, verdankt es nicht zuletzt der Geschichte: Mönche und später die Herzöge von Burgund haben das Weinbaugebiet systematisch geordnet, die Terroirs erforscht und ihnen Namen gegeben. Ihr Erbe ist bis heute spürbar – in der Finesse, der Präzision und der unverwechselbaren Ausdruckskraft dieser Weine.
Burgunds Ruf gründet sich nicht zuletzt auf seine historischen Rebsorten – jede einzelne über Jahrhunderte an ihr Terroir angepasst, jede auf ihre eigene Art ein Ausdruck des jeweiligen Klimas. Was dabei entsteht, sind Weine von unverwechselbarem Charakter: elegant, tiefgründig und untrennbar mit ihrer Herkunft verbunden.
Keine Rebsorte prägt Burgund so sehr wie der Pinot Noir. Seine Weine sind fein, vielschichtig und von einer Delikatesse, die kaum eine andere Sorte erreicht: rote Früchte, florale Anklänge, und mit zunehmender Reife zarte Würze, die den Charakter noch einmal vertieft. In der Côte de Nuits zeigt er sich von seiner kraftvollen, fast ernsthaften Seite – komplex, tiefgründig, auf Langlebigkeit ausgelegt. Wechselt man in die Côte de Beaune, wird er weicher, runder, verführerischer. Derselbe Pinot Noir, ein völlig anderer Wein.
Wenn Burgund Weißwein bedeutet, dann bedeutet Weißwein Chardonnay. Die Sorte lebt von Mineralität, Präzision und einer inneren Spannung, die selbst üppigere Jahrgänge zusammenhält. Zitrusfrüchte, weiße Blüten, Kernobst – das aromatische Spektrum ist breit, aber nie beliebig. In Chablis zeigt der Chardonnay seine kühlste, klarste Seite: schneidende Frische, kristalline Reinheit, fast asketisch in seiner Geradlinigkeit. Auf der Côte de Beaune öffnet er sich, gewinnt an Fülle und aromatischer Tiefe. Zwei Ausdrucksweisen, eine Rebsorte – und dazwischen liegt das gesamte Spektrum dessen, was Burgund im Weißen zu bieten hat.
Weniger bekannt, aber keineswegs weniger interessant: Der Aligoté beleuchtet eine andere Seite Burgunds. Leicht, lebhaft, von einer unkomplizierten Frische – der Bourgogne Aligoté ist ein Wein, der nicht viel erklärt, sondern einfach funktioniert. Wer tiefer einsteigen möchte, findet in Bouzeron die einzige Village-Appellation, die dem Aligoté exklusiv gewidmet ist – und die zeigt, zu welcher Finesse diese Sorte fähig ist, wenn sie den richtigen Boden findet. Preislich gehören diese Weine zu den erschwinglicheren Vertretern Burgunds. Ein guter Einstieg – oder eine willkommene Abwechslung für alle, die Pinot und Chardonnay bereits kennen.
Burgund ist kein homogenes Gebiet – es ist eine Abfolge von Regionen, die von Nord nach Süd jeweils ihre eigene Identität tragen. Unterschiedliche Böden, unterschiedliche Klimata, unterschiedliche Traditionen: All das formt Weine, die trotz gemeinsamer Herkunft kaum unterschiedlicher sein könnten. Genau diese innere Vielfalt macht Burgund zu einem der komplexesten – und faszinierendsten – Weinbaugebiete der Welt.
Im äußersten Norden Burgunds gelegen, spielt Chablis in einer eigenen Liga. Die Weine hier sind trocken, straff, von einer Frische, die man kaum woanders findet. Keine Üppigkeit, keine Gefälligkeit – stattdessen aromatische Präzision, natürliche Eleganz und ein Gleichgewicht, das sich nicht aufdrängt, sondern einfach stimmt. Für Liebhaber von Substanz ohne Schwere ist Chablis längst keine Entdeckung mehr, sondern eine feste Größe.Der Chablis verdient besondere Aufmerksamkeit, es ist die nördlichste Region des Weinbaugebiets Burgund mit einzigartigen Kalkböden und Mikroklima. Beliebt ist hier die Chardonnay Traube und diese bringt Qualitätsweine und sehr große Weine hervor, deren Ruf und Ansehen selbst die Grenzen Frankreichs überschreiten. Mögen Sie elegante Weißweine mit gehaltvollem Charakter und raffiniertem, frischem mineralischen Bouquet und Anklängen an Feuerstein und Blütenduft, dann ist ein Chablis auf jeden Fall eine gute Wahl. Finden Sie Finesse und Eleganz zum Bestpreis mit La Chablisienne, Jospeh Drouhin, Patrick Puize, Aegerter Père & Fils. Bei uns finden Sie nur das Beste. Alle Weine sind für Sie verkostet und sorgfältig ausgewählt.
Kaum eine Weinregion der Welt trägt so viele klingende Namen auf so engem Raum. Die Côte de Nuits ist das Herz des roten Burgunds: kraftvoll, strukturiert, auf Langlebigkeit ausgelegt. Ihre Appellationen sind weltweit bekannt – und ihre besten Weine gehören zu den begehrtesten überhaupt.
Côte de Nuits, wir sind im nördlichen Teil der Côte d'Or der Bourgogne, wo erlesener und guter Rotwein erzeugt wird. Hier gibt es zahlreiche Appellationen, die Körperreichen Rotwein aus Pinot noir erzeugen, wie zum Beispiel Chambolle-Musigny einer der besten Côte de Nuits. Die Weißweinproduktion ist hier geringer, aber in erster Linie aus Chardonnay und Aligoté.
Die Côte de Beaune zeigt eine andere Seite Burgunds. Rote Weine mit mehr Geschmeidigkeit und Charme, Weiße von internationalem Rang – diese Region vereint beides unter einem Dach. Wer verstehen will, wie breit das Spektrum Burgunds wirklich ist, findet hier eine der überzeugendsten Antworten. Weißweine überwältigender Fülle aus Chardonnay Trauben, die als "Weißer Burgunder" berühmt sind und die von einer gewissen Schwere, Fülle und Langlebigkeit charakterisiert sind. Die Rotweine der Côte de Beaune sind konzentriert und facettenreich, haben aber nicht die Tiefe der Côte de Nuits Weine.
Im Süden Burgunds wird der Ton entspannter. Die Weine der Côte Chalonnaise und des Mâconnais sind zugänglicher – im Stil wie im Preis. Geschmeidige, fruchtbetonte Rote, unkomplizierte, trinkfreudige Weiße: Hier findet man solide Burgunder, die keinen besonderen Anlass brauchen. Ein guter Ausgangspunkt – und für viele auch ein dauerhafter Begleiter. Maconnais ist das gößte Weinbaugebiet der Bourgogne. Man könnnte statt Maconnais auch Chardonnay sagen, den hier werden leichte Weißweine dieser Traube produziert, mit Noten von reifem gelbem Apfel, Aprikose und Zitroneschale, also frisch-sauer im Abgang. Saint Véran und Viré Clessé sind die größten Gemeinden dieser Weinbauregion.
Was die roten Burgunder so besonders macht, ist ihre Fähigkeit zur Präzision. Pinot Noir ist eine empfindliche Rebsorte – er nimmt alles auf, was der Boden ihm gibt, und gibt es ungefiltert weiter. Das Ergebnis sind Weine von feiner Eleganz, die je nach Lage und Qualitätsstufe ein völlig eigenes Gesicht zeigen. Terroir ist hier keine Floskel, sondern im Glas spürbare Realität.
Die Traube erzeugt qualitativ hochwertige und gute Weine, wie zum Beispiel die Weine aus Gevrey Chambertin. Aber auch die Rebsorte Gamay ist in der Bourgogne anzutreffen. Pinot noir findet man vorwiegend in den Weinbaugebieten Côtes d'Or, Côte Chalonnaise wo Rotwein mit pflaumgier Frucht produziert wird, wobei Givry und Mercurey besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Roter Burgunder ist kein aufdringlicher Wein. Kirsche, Himbeere, manchmal dunkle Beeren, ein Hauch Veilchen – die Aromatik ist fein und vielschichtig, ohne je laut zu werden. Mit der Zeit kommen komplexere Noten hinzu: Unterholz, Erde, eine leise Würze. Die Tannine sind selten grob, eher seidig und gut eingebunden. Struktur ist vorhanden – aber sie trägt, sie dominiert nicht. Dieses Gleichgewicht zwischen Frucht und Gerüst ist es, das burgundischen Pinot Noir so schwer imitierbar macht.
Corton, Gevrey-Chambertin, Pommard, Aloxe-Corton – diese Namen stehen weltweit für das, was roter Burgunder sein kann: komplex, tiefgründig, sammelwürdig. Kenner und Kollektioneure schätzen sie seit Generationen, und ihr Ruf ist verdient. Aber die ehrliche Antwort auf die Frage nach dem „besten" roten Burgunder lautet: Es kommt auf den Gaumen an. Wer Kraft sucht, findet sie anderswo als jemand, dem Eleganz alles ist. Burgund hat für beides eine Antwort – man muss nur wissen, wo man sucht.
Weißer Burgunder bedeutet fast immer Chardonnay. Und Chardonnay bedeutet in Burgund vor allem eines: Reinheit, Mineralität und ein Gleichgewicht, das sich nicht erklärt, sondern im Glas einfach stimmt. Doch innerhalb dieses Rahmens gibt es erstaunlich viel Bewegung.
Großer weißer Burgunder wird mit Chardonnay gemacht. Weißburgunder ist Pinot Blanc, doch diese Rebsorte spielt im Burgung eine weniger bedeutende Rolle. Chablis ist wohl der berühmteste Weißwein aus dem Burgund, denn das ist der Chardonnay aus dem kalten Norden. Weitere bekannte Burgunder Weißweine: Meursault, Chassagne-Montrachet oder Puligny-Montrachet der südlichen Côte de Beaune und die berühmteste Weinbauregion Côte d'Or mit Corton Charlemagne. Der bekannte Pouilly Fuissé wiederum stammt aus der Weinbauregion Mâcon.
Im Mâconnais zeigt sich der Chardonnay von seiner zugänglichsten Seite – frisch, fruchtig, unkompliziert trinkbar. Wechselt man in die Côte de Beaune, wird er reicher und komplexer: Honig, Trockenfrüchte, Butter, Haselnuss, unterlegt von feiner Mineralität. Die Côte Chalonnaise bewegt sich dazwischen – Birne, Apfel, Pfirsich, florale Noten, eine subtile mineralische Ader. Am straffsten gibt er sich im Chablisien und Auxerrois: grüner Apfel, Zitrus, weiße Blüten, manchmal ein Hauch Feuerstein. Die Säure ist lebendig und präzise – sie gibt den Weinen Spannung und Tiefe.
Puligny-Montrachet, Meursault, Chevalier-Montrachet, Bienvenues-Bâtard-Montrachet, Bâtard-Montrachet, Chassagne-Montrachet, Saint-Aubin – diese Namen stehen für das Beste, was weißer Burgunder zu bieten hat. Weine, die weltweit gesammelt und bewundert werden, und die bei Vinatis in einer sorgfältig zusammengestellten Auswahl vertreten sind – von der Villages-Ebene bis zum Grand Cru. Ein bequemer Weg, um diese Vielfalt von zu Hause aus zu erkunden
Burgund ist kein einfaches Weingebiet. Die Vielfalt ist enorm, die Feinheiten manchmal verwirrend – und genau das macht die Auswahl so reizvoll wie herausfordernd. Dieser Ratgeber hilft dabei, die wichtigsten Kriterien im Blick zu behalten: Geschmack, Budget, Anlass. Mehr braucht es eigentlich nicht, um den richtigen Burgunder zu finden.
Auf dem Etikett eines Burgunders steckt mehr Information, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Wer die wichtigsten Angaben kennt, trifft schneller die richtige Wahl:
Wer diese vier Punkte versteht, navigiert sicher durch jede Weinkarte – und vermeidet unangenehme Überraschungen.
Die Wahl hängt immer auch vom Kontext ab:
Bei Vinatis erleichtern präzise Filter – nach Rebsorte, Region, Preis oder Jahrgang – die Suche nach dem passenden Wein. Schnell, übersichtlich und ohne Umwege zum richtigen Burgunder.
Guter Burgunder muss nicht teuer sein. Wer abseits der großen Namen sucht, wird oft überrascht: Weniger bekannte kommunale Appellationen, solide Villages-Weine oder ausgewählte Premiers Crus bieten häufig mehr Qualität, als ihr Preis vermuten lässt. Man muss nur wissen, wo man hinschaut.
Bei Vinatis helfen dabei detaillierte Produktseiten – mit Weinbeschreibung, Expertennoten zum Jahrgang, Kundenbewertungen und Speiseempfehlungen. Alles, was man braucht, um Optionen zu vergleichen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Ob Rotwein, Weißwein oder eine Flasche zum Weglegen – auch mit begrenztem Budget findet man hier den richtigen Burgunder.

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